| 27 Dezember 2000 Tankzug B 303 |
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| Geschrieben von: Administrator | |||
| Dienstag, den 23. September 2008 um 19:19 Uhr | |||
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Zeitungsbericht: Von Michael Will Ein Tanklastzug war auf spiegelglatter Fahrbahn ins Schleudern gekommen und umgekippt. Der Unfall ereignete sich gegen 6.45 Uhr auf der B 303 in Höhe der Einmündung nach Lendershausen. Der aus Richtung Schweinfurt kommende Tanklastzug war an einer Gefällstrecke bei Glatteis ins Schleudern gekommen. Zunächst geriet der 40-jährige Fahrer mit dem Gespann auf die Gegenfahrbahn, rammte ein Verkehrszeichen und kam aufs Bankett. Von dort aus schleuderte der Sattelzug wieder zurück auf die Straße. Der Tanklastzug kam dann nach rechts von der Straße ab und walzte Verkehrsschilder nieder, bevor die Zugmaschine in die Böschung prallte. Der Sattelauflieger drehte sich und kippte an der Einfahrt zu einem Feldweg um. Der Fahrer, der bei dem Unfall unter anderem einen Nasenbeinbruch erlitt, wurde vom Rettungsdienst in ein Schweinfurter Krankenhaus gebracht. In den Tanks des Sattelaufliegers befanden sich nach Angaben der Polizei rund 30000 Liter Diesel. Beim Umkippen wurde der Auflieger beschädigt. Nach Mitteilung der Polizei liefen rund 700 Liter aus; 500 Liter davon konnten von der Feuerwehr aufgefangen werden, 200 Liter versickerten im Erdreich, bevor der Tank abgedichtet werden konnte. Durch Errichten von Ölsperren konnte verhindert werden, dass Diesel in die vorbeifließende Nassach lief. Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes Schweinfurt und des Landratsamtes Haßberge überzeugten sich an Ort und Stelle vom Ausmaß des Schadens. Der Diesel wurde im Anschluss in ein Ersatzfahrzeug umgepumpt. Während dieser Arbeiten und der Fahrbahnreinigung blieb die Bundesstraße 303 aus Sicherheitsgründen bis 15.00 Uhr in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt. Fotos von Michael Will und German Schneider Übersicht: Links Richtung Schweinfurt, rechts Richtung Coburg, gegenüber Abfahrt Hofheim/Lendershausen.
Blick von der gegenüberliegenden Seite auf den Auflieger in der Mitte bei dem bereits die Fahrzeug zum Abpumpen des Diesel stehen. Die Sattelzugmaschine blieb im Graben vor der Einfahrt zum Feldweg liegen.
Da der Auflieger auf den Abgängen lag und keine weiter Möglichkeit zur Entleerung gegeben war wurden die einzelnen Kammern and der oben liegenden Seite aufgeschnitten und konnten so entleert werden. Die Zugmaschine wurde von einer Haßfurter Firma aus dem Graben gezogen Der Auflieger wurde von 4 großen Hebekissen der Bamberger Bergungsfirma angehoben, mit dem Kran gesichert und mit einer Seilwinde (4 Achser im Bild vor dem Kran) auf die Räder gezogen. Beide Bilder wurden uns von dem Haßfurter Unternehmen freundlicherweise zur Verfügung gestellt.
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| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 03. Januar 2009 um 11:27 Uhr |
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